
„Der CO2-Laser hat bei mir geschafft, was Polynukleotide nicht konnten.“
– Alexandra Brechlin, Beauty-Redakteurin bei COSMOPOLITAN
Die Haut rund um unsere Augen ist besonders fein und gleichzeitig ständig in Bewegung. Sie lacht mit uns, blinzelt und kneift sich zusammen – deshalb zeigen sich hier oft zuerst kleine Knitterfältchen, Veränderungen der Hautstruktur oder ein müder Ausdruck. Mit der Zeit wird die Augenpartie daher häufig zum Fokus, wenn es um Hautqualität und erste Zeichen der Hautalterung geht.
Polynukleotide für die Augen sind dabei eine sanfte Möglichkeit, die Hautqualität und Regeneration zu unterstützen – mit wenig Ausfallzeit und einem schrittweisen Effekt. Wenn Fältchen jedoch bereits stärker ausgeprägt sind oder sich die Hautstruktur sichtbar verändert hat, kann ein fraktionierter CO2-Laser an den Augen gezielter ansetzen. Die Behandlung wird deshalb auch als Lidstraffung ohne OP eingesetzt. Er arbeitet intensiver in der Haut und regt dort die Erneuerung und Kollagenbildung an.
Wie unterschiedlich die beiden Verfahren wirken können, hat zuletzt auch COSMOPOLITAN-Beauty-Redakteurin Alexandra Brechlin in einem Erfahrungsbericht beschrieben, nachdem sie eine CO2-Laser-Lidstraffung bei Kalia Lab durchführen ließ. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was medizinisch hinter beiden Verfahren steckt, worin sie sich unterscheiden und für wen welche Behandlung eher infrage kommt.
Polynukleotide sind kurze DNA-Fragmente, meist aus Lachs-DNA gewonnen. In die oberste Hautschicht injiziert, können sie die Zellregeneration anregen, die Kollagenproduktion unterstützen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Der Effekt ist weniger eine sichtbare „Korrektur“ als vielmehr eine allmähliche Verbesserung der Hautqualität von innen heraus: Die Haut kann praller, glatter und frischer wirken.
Gleichzeitig gilt die Behandlung als vergleichsweise schonend und ist meist nur mit geringen Einschränkungen im Alltag verbunden. Leichte Rötungen oder kleine Schwellungen direkt nach der Behandlung sind möglich, klingen in der Regel aber nach kurzer Zeit wieder ab. Polynukleotide eignen sich daher besonders für alle, die die Augenpartie sanft behandeln möchten und möglichst wenig Ausfallzeit einplanen wollen.
Die Grenze liegt allerdings in der Tiefe der Wirkung. Polynukleotide arbeiten regenerativ, nicht abtragend – bei feinen, oberflächlichen Linien und müder Haut zeigen sie sichtbare Ergebnisse, bei tieferen, bereits eingegrabenen Fältchen stoßen sie an ihre Grenzen.
Genau an diesem Punkt setzt der fraktionierte CO2-Laser an. Dabei werden gezielt mikroskopisch kleine Bereiche der Haut behandelt, wodurch natürliche Reparaturprozesse und die Kollagenneubildung angeregt werden. In den Wochen und Monaten nach der Behandlung kann sich die Hautstruktur dadurch sichtbar verfeinern und die Augenpartie glatter und straffer wirken.
Der CO2-Laser eignet sich vor allem dann, wenn Fältchen bereits stärker ausgeprägt sind oder sich ein deutlicherer Elastizitäts- und Strukturverlust zeigt. Im Vergleich zu Polynukleotiden ist die Behandlung intensiver und kann tiefergehende Veränderungen der Haut adressieren. Dafür sollte eine gewisse Ausfallzeit eingeplant werden: In den Tagen nach der Behandlung kann die Haut gerötet, geschwollen oder vorübergehend schuppig sein.
„Polynukleotide für Hautqualität und Regeneration, CO2-Laser für strukturelle Veränderung.“
– Dr. med. Constantin Weil von der Ahe
Diese Formel bringt den Kern des Unterschieds gut auf den Punkt: Polynukleotide verbessern, wie die Haut sich anfühlt und wie sie aussieht, ohne ihre Struktur grundlegend zu verändern. Der CO2-Laser hingegen greift aktiv in die Hautstruktur ein und kann dadurch auch tiefere Veränderungen sichtbar machen – mit entsprechend längerer Erholungszeit.
Polynukleotide passen eher zu feinen Knitterfältchen, trockener oder müder Haut oder wenn Du eine Behandlung suchst, die Du vorbereitend oder begleitend zu einem anderen Verfahren einsetzen möchtest – ohne eine lange Ausfallzeit, die Du in Deinen Alltag einplanen musst.
Eine Augenlidstraffung mit CO2-Laser kann eher infrage kommen, wenn Knitterfältchen unter den Augen bereits stärker ausgeprägt sind, sich ein sichtbarer Elastizitätsverlust zeigt oder wenn frühere, sanftere Behandlungen nicht den gewünschten Effekt gebracht haben.
Am Ende ist die Wahl immer individuell: Wie Deine Haut aktuell aussieht, was Du Dir von der Behandlung erwartest und wie viel Ausfallzeit Du einplanen kannst, entscheidet mit darüber, welches Verfahren für Dich der richtige nächste Schritt ist. Am zuverlässigsten lässt sich das im persönlichen Gespräch klären, in dem wir Deine Haut gemeinsam anschauen und Deine Erwartungen besprechen. Buche Dir hier einen Termin zur Beratung.
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